tba
Christopha Jaël Pfannkuch-Plag
01-328, 1. OG Ost
+49 6131 39 27874
pfannkuch-plag@uni-mainz.de Zur Person
+49 6131 39 27874
pfannkuch-plag@uni-mainz.de Zur Person
An der Kunsthochschule Mainz kann der Lehramtsstudiengang mit den Abschlüssen Bachelor of Education (B.Ed.) und Master of Education (M.Ed.) studiert werden. Der Studiengang befähigt für den Vorbereitungsdienst (Referendariat) an Gymnasien und Gesamtschulen, für die kunstpädagogische Arbeit in Museen und Ausstellungen, Kultureinrichtungen und in weiteren Bereichen der kulturellen Bildung. Ferner besteht im Anschluss an den M.Ed. die Möglichkeit der Promotion.
Die Mitarbeiter_innen im Bereich Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz lehren, lernen und forschen gemeinsam mit den Studierenden an der Schnittstelle von Kunst und Bildung. Dabei sind drei Aspekte leitend: Kunstorientierung, Praxisforschung und eine diskriminierungskritische Perspektive. Die Arbeit des Bereichs findet in Kooperation mit Schulen, Kultur- und Bildungsinstitutionen sowie Selbstorganisationen statt. Studierende haben im Rahmen von Methoden-, Forschungs- und Theorieveranstaltungen die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weise die konzeptuellen Grundlagen für eine kunstpädagogische Haltung zu erarbeiten. Die so erworbenen Kenntnisse und Perspektiven werden in Praxisprojekten erprobt, vertieft und reflektiert. Überdies bieten die Räumlichkeiten und die Website des Bereichs Ressourcen für selbstgesteuerte Lernprozesse der Studierenden.
Die pädagogische und die künstlerische Beschäftigung in der Gegenwart haben bestimmte Aspekte gemeinsam: Dazu gehören Kontingenz, Unbestimmtheit, Komplexität und Performativität. Die künstlerische Auseinandersetzung der Studierenden und aktuelle Diskurse und Produktionsweisen in den Künsten werden in die fachdidaktischen Überlegungen einbezogen und im Rahmen kunstpädagogischer Projektarbeit produktiv gemacht.
Im kunstdidaktischen Curriculum an der Kunsthochschule Mainz wird bereits im ersten oder zweiten Semester des B.Ed. in Konzepte und Methoden der Praxisforschung eingeführt, damit in den darauffolgenden Lehr-Lernsituationen auf dieses Wissen zurückgegriffen werden kann. Eine forschende Haltung bildet die Grundlage in den Lehrveranstaltungen. Ziele der kunstdidaktischen Lehre sind die Ausbildung reflexiver Praktiker_innen und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.
In schulischen Lernräumen und anderen Situationen der Bildungsarbeit mit und in den Künsten finden sich nicht nur Vertreter_innen der sozialen Norm: weiß, mehrheitssprachig, bürgerlich, den Körper- und Belastungsnormen entsprechend fit, cis-männlich oder weiblich, heterosexuell, wirtschaftlich abgesichert. Im Gegenteil: Diese Räume sind in ihrer sozialen Zusammensetzung heterogen. Wir gestalten unsere Lehre, unsere Forschung und damit auch unseren Umgang miteinander daher konsequent diskriminierungskritisch: Ein- und Ausschlussmechanismen in der Bildung und in den Künsten werden kontinuierlich thematisiert und auch in Hinblick auf die eigene Lehr-Lernsituation reflektiert. Wir verbinden damit drei Ziele:
1. Räume zu schaffen, die eine gute Lehr- und Lernerfahrung für alle Studierenden und Lehrenden ermöglichen und in denen insbesondere auch minorisiertes Wissen einbezogen wird.
2. Zukünftige Arbeiter_innen an der Schnittstelle Kunst/Bildung mit diskriminierungskritischen Perspektiven vertraut zu machen
3. Mitglieder aus in den Arbeitsfeldern an dieser Schnittstelle unterrepräsentierten gesellschaftlichen Gruppen zu ermutigen, eine Laufbahn darin anzustreben.
tba
Bachelor/Masterarbeiten
tba
Promotionen/Habilitationen
tba
Über den Newsletter der Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz informieren wir Sie in regelmäßigen Abständen über Veranstaltungen (Tagungen, Symposien, Workshops) und Ausstellungen, berichten über Tätigkeiten der Kunstdidaktik und verweisen auf Neuerscheinungen.
Anmeldung für Uni-Angehörige unter
Lists Uni-Mainz
Für Externe eine kurze Mail mit dem Betreff Newsletter Kunstdidaktik an
Christopha Jaël Pfannkuch-Plag