Kunstbezogene Theorie

Einführende Informationen

Die Lehrveranstaltungen der Kunstbezogene Theorie richten sich an Studierende der Fachrichtungen Freie Bildende Kunst und Lehramt. Sie vermitteln vielschichtige Einblicke in die Felder der Theorie und Geschichte der Künste, der Visuellen Kulturen und Ästhetiken. Gegenstandsbereiche sind aktuelle Diskurse der Kunst sowie die Analyse historisch- gesellschaftlicher Entwicklungen von künstlerischen und medialen Praxen. Ziel ist eine kanon- und eurozentrismuskritische Reflexion des Untersuchungsmaterials, seiner historischen Situierung, der methodologischen Zugänge und theoretischen Kontexte.

Interdisziplinäre Bezüge zu Medienwissenschaften und Philosophie, Geschlechterstudien und Postcolonial Studies sowie eine Orientierung an aktuellen sozialen und politischen Fragen verbinden die Lehr- und Forschungsgebiete.

Der Schwerpunkt der Lehre liegt auf der Moderne seit 1800 bis zur Gegenwart, wobei themenspezifisch auch auf die Kunst-, Kultur- und Mediengeschichte der gesamten Neuzeit zurückgegriffen wird und inter-/transkulturelle Bezüge hergestellt werden.

Die Lehrenden der Kunstbezogenen Theorie veranstalten neben Seminaren und Vorlesungen auch Exkursionen, Workshops und Tagungen. Das Lehrangebot wird ergänzt durch kunstgeschichtliche Veranstaltungen am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft der JGU, mit dem eine Kooperation besteht. Es besteht die Möglichkeit der Promotion zum Dr. phil.

Leitung

Prof. Dr. Linda Hentschel 01-31, 1. OG Ost
+49 6131 39 32121
linda.hentschel@kunsthochschule-mainz.de Zur Person
Prof. Dr. Irene Schütze 01-317, 1. OG Ost
+49 6131 39 30039
schuetzi@uni-mainz.de Zur Person

Workshops

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Projekte / Exkursionen

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Qualifikations-/Abschlussarbeiten

Bachelor/Masterarbeiten
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Promotionen/Habilitationen
Es besteht die Möglichkeit der Promotion zum Dr. phil.
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Forum Transkulturalisieren

Transkulturalisieren ist ein Forum für Eurozentrismuskritik und künstlerisch-theoretische Interventionen in postkoloniale Kontexte. Es wird ein fundierter Blick über nationale, soziale und kulturelle Grenzziehungen hinweg vermittelt, indem Kulturen als interdependente soziopolitische Prozesse verstanden werden und ihre Bezüglichkeit zueinander betont wird.

Im Zentrum stehen theoretische und literarische Texte, die in Relation zu zeitgenössischen künstlerischen Positionen, post- und dekolonialen Theorien sowie aktuellen politischen Ereignissen gesetzt werden.

Das Forum verfolgt das Ziel einer reflexiven Wirkung der Diskussionen auf die eigene Handlungsfähigkeit und (künstlerische) Arbeit, eröffnet experimentelle und intuitive Zugänge und lädt semesterweise Studierende verschiedener Fachbereiche sowie externe Gäste zur Teilnahme ein.

Kontakt
linda.hentschel@kunsthochschule-mainz.de

GFM – Gesellschaft für Medienwissenschaft

Über die AG
Die AG Medien und Kunst/Kunst und Medien wurde 2012 von Marie-Luise Angerer (Universität Potsdam) und Norbert M. Schmitz (Muthesius Kunsthochschule Kiel) ins Leben gerufen. Seit Oktober 2015 sind Christiane Heibach (Universität Regensburg) und Irene Schütze (Kunsthochschule Mainz an der JGU) die AG-Sprecherinnen.

Die AG befasst sich mit den Schnittstellen zwischen Kunst und Medien. Dabei geht es nicht nur um Medienkunst im Sinne der ästhetischen Arbeit mit elektronischen und digitalen Medien. Alle Kunstformen benötigen Medien, um in Erscheinung zu treten bzw. kommunizierbar zu sein – egal, ob es sich um Malerei, Plastik, Installation, Performance, Aktion, Video, Film etc. handelt. Die AG bietet daher ein Forum, sich mit dem weiten Feld der Medialitäten der Künste, ihren Ästhetiken und den damit verbundenen Diskursen und Theorien auseinanderzusetzen.

Link zur Website
AG Medien und Kunst/ Kunst und Medien