Ergänzend zum künstlerischen Klassenstudium vermitteln sieben spezialisierte Werkstätten umfangreiche Medien- und Materialkenntnisse, traditionelles Handwerk sowie moderne künstlerisch-technische Verfahren. Angeleitet von erfahrenen Werkstattleitungen decken sie ein breites Spektrum ab – von traditionellen handwerklichen Verfahren bis hin zu digitalen Produktionsprozessen. Sie stehen allen Studierenden der Kunsthochschule offen.
In semesterbegleitenden Werkstattkursen und Workshops werden technische und inhaltliche Grundlagen vermittelt, die in vertiefenden Formaten weitergeführt werden. Die Teilnahme daran ist teilweise Voraussetzung für die eigenständige Nutzung der Werkstätten.
Jede Werkstatt verbindet fachliche Vermittlung mit der Möglichkeit, eigene künstlerische Projekte zu realisieren – begleitet durch technische Betreuung und individuelle Beratung. Die Werkstätten sind eng in das Studium eingebunden und können für freie künstlerische Arbeiten, interdisziplinäre Projekte und ausgewählte Lehrveranstaltungen genutzt werden. Sie verstehen sich als Schnittstelle zwischen handwerklichem Können, materialbasierter Forschung und zeitgenössischer künstlerischer Praxis.