During the semester
Tuesday 09:00 a.m. – End time flexible and by appointment.
Guests may participate by arrangement.
satellite station, Boppstr. 26a, 2. Floor
Coming soon
7. Skulpturen Triennale Bingen (16. Mai – 4. Oktober 2026)
Classe Baumgartner and guests:
Selina Hammer, Jiyoon Kim, Sojeong Kim, Song Lim, Lisa Lindenthal, Ole Monzel, Silas Müller, Michelle Raitses, Karl Tovar, Lilian Fee Würth
Kunsthochschule Mainz
Winter semester 2025/26 and summer semester 2026
For the 7th Sculpture Triennial in Bingen, students from the Kunsthochschule Mainz have created the participatory projectmein kann dein sein developed.
mein kann dein sein ist ein mehrteiliger künstlerischer Beitrag, der im Rahmen eines semesterübergreifenden Projekts der Klasse Baumgartner entstanden ist. Betreut wird das Projekt von Maximiliane Baumgartner, Björn Drenkwitz und Robert Meyer.
In mehreren Aktionen, die über die Laufzeit der Triennale stattfinden, tauschen Studierende sowohl Materielles wie z.B. Bilder und Objekte als auch Immaterielles wie Wissen, Perspektiven und Handlungen etc. mit Menschen und Initiativen vor Ort.
Ausgehend von der Idee einer temporären Struktur in Gestalt eines Schiffs – als Tauschplattform und wachsendes, öffentlich einsehbares Archiv der getauschten Objekte, Geschichten und Perspektiven – entstand das Motiv aus einer Auseinandersetzung mit Postkartenmalereien der Rheinromantik. Der rege Schiffstourismus auf dem Rhein im 19. Jahrhundert wirft dabei die Frage auf: Was bleibt bestehen, was reist weiter, wenn Menschen zu Besuch kommen? Die temporäre Struktur, welche für die Zeit der Triennale in Bingen zu Besuch ist, lädt dazu ein, diese Fragen besprechbar zu machen. Gleichzeitig bietet die Bildwelt der Rheinromantik die Möglichkeit, völkisch-nationalistische Untertöne aufzudecken, die den Bildern der Romantik innewohnen.
Im Mittelpunkt steht der Austausch mit den Menschen vor Ort. Die gegenseitigen Tauschaktionen sollen Momente des Dialogs eröffnen. So entsteht ein assoziatives Archiv über den Ort. Die Tauschobjekte, welche in der Struktur aufbewahrt werden, erzählen eine assoziative, lückenhafte und zutiefst persönliche Geschichte des Ortes. Als eine Art Gegenarchiv kann hiermit weitergearbeitet werden, um eine alternative Erzählung über Bingen gemeinsam entstehen zu lassen, welche Spuren verlorener Erzählungen sichtbar machen kann.
Die Aktivierung von mein kann dein sein findet an ausgewählten Tagen während der Laufzeit der Triennale statt. Diese widmen sich unterschiedlichen Aktionen und Themen, die im Vorfeld hier bekannt gegeben werden.
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