Henrike Plegge

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kunstdidaktik für das Lehramt

An der Kunsthochschule Mainz kann der Lehramtsstudiengang mit den Abschlüssen B.Ed und M.Ed. für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen studiert werden. Die Kunstdidaktik lehrt und forscht in den Bereichen der Kunstvermittlung in Schule und Museum, mit den Schwerpunkten auf künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsprozessen sowie der Planung und Umsetzung von Kunstunterricht. Studierende haben in kleinen Seminaren die Möglichkeit, sich Grundlagen der Kunstdidaktik und Kunstpädagogik auf vielfältige Weise zu erarbeiten, welche mit berufsbezogenen Praxisphasen erprobt und reflektiert werden.

Die Auseinandersetzung mit den Wirkungsfeldern der Kunstvermittlung findet in enger Kooperation mit verschiedenen Schulen und Schulformen sowie in Museen und Galerien statt.

Henrike Plegge

  • Geboren 1980 in Berlin
    Verheiratet, 2 Kinder *2012 *2014SoSe 18-WS 18/19 Vertretungsprofessorin für Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz
    Seit 2013 Gründungsmitglied von fort da (www.fort-da.eu)
    Seit 2011 wiss. Mitarbeiterin der Kunstdidaktik an der Kunsthochschule Mainz
    2009-2011 Kuratorin für Kunstvermittlung und wiss. Mitarbeiterin im Ausstellungsprojekt „The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989“ am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
    2008-2009 Volontärin der Museumskommunikation am ZKM
    2007 Kunstvermittlerin und Mitglied des Begleitforscherteams auf der documenta 12
    2000-2006 Studium der Kunst und Anglistik für das Lehramt Gymnasium an der Universität Oldenburg

Lehrtätigkeiten

  • Universität Duisburg-Essen (SS 2016, SS 2017), Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (WS 2010/2011, SS 2011), Pädagogische Hochschule Karlsruhe (SS 2011, WS 2011/2012)

Arbeitsschwerpunkte

  • Künstlerische Kunstvermittlung, künstlerisch-edukative Projekte im öffentlichen Raum, Teilhabe und Mitgestaltung der Institution Museum, kollaborative Kunstprojekte, Räume der Kunstvermittlung, diskriminierungskritische Kunstpädagogik.

Studio für Kunstvermittlung

  • Eine Kooperation zwischen der Kunsthalle Mainz und der Kunstdidaktik der Kunsthochschule Mainz zur Erprobung künstlerischer Vermittlungsformate.Das Studio für Kunstvermittlung eröffnet Studierenden der Kunsthochschule Mainz die Möglichkeit sich in künstlerischen Vermittlungsformen auszuprobieren. Dabei fungiert die Kunsthalle als eine Art Übungsraum, in dem ausgehend von den künstlerischen Arbeiten sowie den Themen der Ausstellungen experimentiert werden kann. Mit verschiedensten kunstpädagogischen Ansätzen entwickeln die Studierenden dabei Vermittlungsformate wie beispielsweise kunstpädagogische Projekte, Interventionen im Stadtraum oder performative Führungen, die sie gemeinsam mit Schulklassen im Museum als auch in der Schule realisieren.Neben der Vorbereitung und Begleitung an der Kunsthochschule werden die Studierenden im Museum durch die Leiterin der Kunstvermittlung sowie weitere Mitarbeiter_innen der Kunsthalle unterstützt. Die im Studio für Kunstvermittlung erarbeiteten künstlerischen Vermittlungsformate fließen in das reguläre Vermittlungsprogramm der Kunsthalle Mainz ein.
  • Ansprechpartner_innen:
  • Henrike Plegge
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Kunsthochschule Mainz
    Henrike.plegge@kunsthochschule-mainz.de
  • Lisa Weber
    Leitung Kunstvermittlung Kunsthalle Mainz
    Weber@kunsthalle-mainz.de
    Kunsthalle Mainz

Kooperationen mit Schulen

  • Die Kunstdidaktik der Kunsthochschule Mainz kooperiert in ihrer Forschung und Lehre mit Schulen aus Mainz und der Region. Studierende haben im Rahmen von Seminaren die Möglichkeit Unterrichtserfahrungen an den Schulen zu sammeln und ihre eigene Praxis zu erforschen.Schulen und Lehrer_innen mit denen die Kunstdidaktik zusammenarbeitet:
  • Otto-Schott-Gymnasium Mainz
    An Schneiders Mühle 1,
    55122 Mainz
    Kooperationslehrerin: Dr. Esther Richthammer
    Osg Mainz
  • IGS Ingelheim
    Albrecht-Dürer-Straße 30,
    55218 Ingelheim am Rhein
    Kooperationslehrerin: Daniela Colic-Bender und Katharina Scheubert
    Igs Ingelheim
  • IGS Nieder Olm
    Karl-Sieben-Straße 33,
    55268 Nieder-Olm
    Kooperationslehrerin: Susanne Feldes
    IGS Nieder Olm
  • Schillerschule Gymnasium Frankfurt am Main
    Morgensternstraße 3,
    60596 Frankfurt am Main
    Kooperationslehrerin: Kristina Weichsel
    Schillerschule Frankfurt
  • Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss
    Leo-Trepp-Platz 1,
    55116 Mainz
    Kooperationslehrer: Matthias Rüppel
    Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

  • Etwas wagen und mutig über das Übliche hinausgehen beschreibt nicht nur die Bedeutung des Wortes kühn, sondern auch das Anliegen des Praxis- und Forschungsprojektes »Künstlerisches Handeln im Unterricht«. Denn »KüHn« möchte Wege in der Lehrer*innen-Bildung an der Kunsthochschule gehen, die gewohntes Lehrer*innen Handeln im Kunstunterricht – den Einsatz von Methoden, Lehrer*innen-Vorträge, Frage- und Aufgabenstellungen ­– aus einer künstlerischer Perspektive betrachtet und daraufhin ausgestaltet. Untersucht und erprobt wird, welche Potentiale eine künstlerisch ausgerichtet Lehre, auf Unterrichtsprozesse birgt.

    »KüHn« ist Teil des Landesprogramms »Generation K«, welches die Kulturschulentwicklung in Rheinland-Pfalz fördert. Im Rahmen dieses Programmes unterrichten Künstler*innen und Lehrer*innen gemeinsam im Fachunterricht nach dem Ansatz »Learning Through the Arts« (LTTA). Angesiedelt an der Kunsthochschule in Mainz beforscht »Kühn«, diese Verschränkung von künstlerischem und pädagogischem Handeln im Unterricht und ihre Bedeutung für die Lehre an Schule und Kunsthochschule. In Form von Seminaren und einem eigens entwickelten Mentor*innen-Programm wird dabei folgenden Fragen nachgegangen: Was bedeutet künstlerisches Handeln der Lehrperson im Unterricht? Auf welche Weise verschränken sich dabei pädagogische und künstlerische Herangehensweisen? Welche Anliegen werden verfolgt, wenn künstlerisch handelnd unterrichtet wird?

    Neben einer Beforschung der gemeinsam gestalteten Unterrichtspraxis von Lehrer*innen und Künstler*innen an der Schule und einer Übertragung auf die eigene Unterrichtspraxis der Studierenden hat das Projekt »KüHn« zum Ziel, Methoden für die Vermittlung von Inhalten zu entwickeln, bei denen das künstlerische Lehrer*innen-Handeln im Fokus steht. Diese Methoden werden von den Studierenden an den Referenzschulen erprobt, kritisch reflektiert und im Anschluss in einer gemeinsam erstellten Publikation zusammengeführt.

    »KüHn« wird als Teil des »Generation K« Programms vom Landesministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie der Mercator Stiftung finanziert.

    Projektwebseite
    kuehn kuenstlerisches handeln im unterricht

Zusätzliche Information zur Person

  • coming soon

Veranstaltung

  • Lehrveranstaltungen Kunstdidaktik
    Anmeldung über jogustine

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