Vortragsreihe Sommersemester 23, Mahret Ifeoma Kupka
13/06/23, 18 Uhr, Hörsaal
Mahret Ifeoma Kupka
UNEXPECTED LESSONS
Aus dem Unerwarteten lernen
Das TALKING OBJECTS LAB befasst sich in Workshops, Thinktanks, künstlerischen Interventionen und Diskurs reihen mit der Dekolonisierung von Erinnerung und Wissen in Europa und auf dem afrikanischen Kontinent. Projektpartner*innen aus Deutschland, Kenia und dem Senegal fordern eurozentristische Wissenssysteme heraus und zeigen die Komplexität und Pluralität verschiedener Wissensformen auf: Wie können wir Wissen dekolonisieren? Wie kann ein dekoloniales, digitales Archiv aussehen? Was bedeutet Polyperspektivität? Wie können wir Objekte zum Sprechen bringen?
Dr. Mahret Ifeoma Kupka ist Kunstwissenschaftlerin, freie Autorin und seit 2013 Kuratorin am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main. In ihren Ausstellungen, Vorträgen, Texten und interdisziplinären Projekten befasst sie sich mit den Themen Rassismus, Erinnerungskultur, Repräsentation und der Dekolonisierung von Kunst– und Kulturpraxis in Europa und auf dem afrikanischen Kontinent. Seit 2019 ist sie Teil der interdisziplinären Veranstaltungs– und Ausstellungsreihe TALKING OBJECTS LAB, die neue Wege in der Museums– und Ausstellungspraxis und Strategien der Vermittlung erprobt. Sie ist im Beirat der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. und von TEXTE ZUR KUNST sowie Gründungsmitglied der neuen Deutschen Museumsmacher*innen. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg, sowie Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wo sie 2015 in Kunstwissenschaft und Medientheorie promovierte.
Datum
13.06.23 / 18 Uhr
Ort
Hörsaal
Kunsthochschule Mainz
Am Taubertsberg 6,
D-55122 Mainz
Bildnachweis/Textnachweis
Vortragsreihe SoSe 23, Text/Grafik, 2023 © Kunsthochschule Mainz, Robert Meyer